Die zwölf Rauhnächte 2026

DasOrakel der Rauhnächte

Den ganzen Winter über schwieg in Delphi das Orakel. In diesen zwölf Nächten beginnt eines zu sprechen, das schon immer in dir gewohnt hat.

Ich betrete den Tempel · 97 €
ab dem Jul-Ritual · du beginnst, wenn es dich ruft · bis 6. Januar
Zwischen den Jahren

Du weißt längst, dass du der Magie folgen darfst.

Du hast in diesem Jahr so viel wiedergefunden: deine Rituale, deine Kerze am Abend, das leise Wissen, dass die alten Wege auch deine sind. Und jetzt, wo das Jahr sich schließt und die Nächte am längsten sind, spürst du diese feine Frage in dir, die keine Liste und kein Vorsatz beantworten kann: Wohin ruft mich das neue Jahr?

Unsere Ahninnen wussten, dass es auf diese Frage eine Antwort gibt und dass man sie empfängt, wenn man still genug wird. Genau dafür sind die Rauhnächte da. Zwölf Nächte, in denen die Welt den Atem anhält, in denen das Spinnrad ruht und der Schleier so dünn ist, dass du hören kannst, was sonst im Alltag untergeht.

In diesem Jahr gehen wir diese Nächte als Orakelpriesterinnen. Jede Nacht betrittst du deinen Tempel, reist in die Möglichkeiten deines neuen Jahres und webst mit, was daraus werden darf.

„Erkenne dich selbst."
so stand es über dem Tempel von Delphi

Warum Delphi im Winter schwieg

Als der Lichtgott fortzog, wurde es still im Tempel.

In Delphi, am Hang des Parnass, saß die Pythia über einem Spalt in der Erde, aus dem Dämpfe aufstiegen, und sprach die Worte der Götter. Plutarch, der selbst Priester in Delphi war, erzählt, dass Apollon in den drei Wintermonaten fortzog und Dionysos, der wilde Gott, über den Ort herrschte. In dieser Zeit wurden andere Lieder gesungen, und das Orakel ruhte.

Ich liebe dieses Bild, weil es so genau beschreibt, was in unseren Rauhnächten geschieht: Das Licht ist fort, die Welt ist still, und genau in dieser Stille kann eine Frau ihre eigene Stimme wieder hören. Wenn das große Orakel schweigt, ist die Zeit gekommen, in der du selbst zur Priesterin wirst.

Für alle, die schon mit mir durch die Rauhnächte gegangen sind

Die letzten Jahre haben uns die Nornen begleitet, am Brunnen unter der Weltenesche, Jahr für Jahr mit ihren Fäden. In diesem Jahr legen sie den Faden in deine Hände. Sie übergeben ihn der Pythia, und die Pythia übergibt ihn dir. Du kennst also die Tür, durch die wir gehen, und dahinter wartet neues Land.

Die große Göttin in goldenem Licht
Bevor die Göttinnen Namen hatten

Die Welt war eine Göttin, und alles war eins.

Lange bevor unsere Ahninnen ihren Göttinnen Namen gaben, war die Göttin einfach da: im Land, im Wasser, im Wald, in jedem Atemzug. In Irland nannte man sie Ana, die Mutter der Götter, und zwei sanfte Hügel in Kerry heißen bis heute die Brüste der Anu, weil das Land selbst ihr Körper war.

In diese Zeit vor den Namen gehen wir in den Rauhnächten. Wir begegnen der großen Göttin als der Kraft, aus der alles kommt, und damit auch der göttlichen Kraft in dir. Die Namen, die Gesichter und die Geschichten der Göttinnen warten im neuen Jahr auf uns.

Jede Nacht

Jede Nacht reist du in das, was sein kann.

Du betrittst deinen Tempel, salbst deine Kerze mit einer heiligen Ölmischung und entzündest sie, räucherst mit Wacholder, wie es unsere Ahninnen in den Rauhnächten getan haben, und rufst die Quelle an. Dann beginnt deine Reise. Die Nornen haben dir den Faden in die Hände gelegt, und in diesen zwölf Nächten lernst du, ihn selbst zu weben: Du schaust in die Möglichkeiten deines neuen Jahres, du wählst, was zu deinem höchsten und besten Wohl ist, und du spürst dabei die göttliche Kraft, die schon immer in dir war.

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Der Naturgeist

Eine Botschaft an deine Seele

Der Geist deiner Hüterpflanze holt dich in deinem Tempel ab. Er kennt diese Nächte seit Jahrhunderten, und er bringt dir eine Botschaft, die nur für deine Seele bestimmt ist.

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Die Reise

In das, was sein kann

Er führt dich durch ein Tor in dein kommendes Jahr. Dort siehst und fühlst du die Möglichkeiten, die vor dir liegen, die Wege, die sich auftun, und die Leben, die parallel in dir schlummern.

✺
Die Energiearbeit

Du rufst, was zu dir gehört

Aus allen Möglichkeiten rufst du die eine, die du dir wünschst und die zu deinem höchsten und besten Wohl ist. Mit deinen Händen und dem goldenen Licht der Quelle verankerst du sie in deinem Körper.

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Das Orakelbuch

Deine Erkenntnis

Was du gesehen und erkannt hast, schreibst du in dein Orakelbuch. Nacht für Nacht entsteht so die Landkarte deines neuen Jahres, empfangen aus dir selbst.

Der Flügelschlag eines Schmetterlings ist noch am anderen Ende der Welt zu spüren.

Was du in diesen Nächten in dir zum Leuchten bringst, bleibt nie nur bei dir. Wenn du eine Möglichkeit für dein Jahr wählst und sie mit goldenem Licht in dir verankerst, wenn du alte Wege der Mutter Holle übergibst und dein Schicksal selbst mitwebst, dann schwingt das hinaus: in dein Zuhause, zu den Menschen, die du liebst, zu deinen Ahninnen hinter dir und zu denen, die nach dir kommen.

Und du gehst nicht allein. In denselben zwölf Nächten sitzen viele Frauen in ihren Tempeln, entzünden ihre Kerzen und legen ihre Hände auf. Jede für sich, und doch webt jede an demselben goldenen Netz. Alles, was in dir heil werden darf, macht auch die Welt ein kleines bisschen heller.

Der Weg durch die zwölf Nächte

Von einem Funken bis zum Goldregen

Du bist eine Tochter der Göttin und trägst ihre schöpferische Kraft in dir. In jeder Vision wählst du selbst, welche Möglichkeit du in dein Leben rufst, und Nacht für Nacht formst du so dein Schicksal mit deinen eigenen Händen. Vier Bögen zu je drei Nächten führen dich dorthin, jeder mit seiner Hüterpflanze und einem großen Ritual am Ende.

Nacht 1 – 3

Die Schwelle

Die Nornen legen dir den Faden in die Hände. Zum ersten Mal schaust du in deinen Visionen, was in deinem Jahr alles sein kann, und spürst: Die Wahl liegt bei dir.

Hüterin: die Hasel
RitualDie Fadenübergabe: Du nimmst den goldenen Faden der Nornen in deine Hände.
Nacht 4 – 6

Die dunkle Mutter

Du entscheidest, welche Wege in deinem Leben enden dürfen. Frau Holle nimmt sie zu sich, und es wird Platz für das, was du wählst.

Hüterin: der Holunder
RitualFrau Holles Kissen: Du schüttelst aus, was dein Jahr schwer gemacht hat, und es fällt als Schnee.
Nacht 7 – 9

Der Wilde

Die Wilde Jagd zieht. In deinen Visionen begegnest du deiner mutigsten Möglichkeit, und du wählst sie mit der wilden Kraft, die dir als Tochter der Göttin gehört.

Hüterin: die Eiche
RitualDer Gang zur Eiche: Du suchst dir draußen deine Eiche, legst die Hände an ihre Rinde und holst dir ihre Kraft. Am Abend weckst du sie im wilden Feuer mit Atem, Bewegung und Stimme.
Nacht 10 – 12

Goldregen

Aus allen Möglichkeiten, die du gewählt hast, formst du dein Jahr und webst dein Schicksal. In der zwölften Nacht empfange ich für uns das große Jahres-Channeling, und deine Erkenntnisse finden ihre Monate.

Hüter: der Efeu
RitualDas Siegel: Dein Jahreswort, gebunden mit dem goldenen Faden, ruht bis zur nächsten Wintersonnenwende.
Deine Begleiter durch die Nächte

Die vier Hüterpflanzen

Vier Pflanzen, die mitten im Winter lebendig sind und die unsere Ahninnen in dieser Zeit ganz nah bei sich hatten. Jede begleitet dich drei Nächte lang, und von Nacht zu Nacht wird eure Verbindung tiefer: Erst begegnest du ihrem Geist, dann ihrem alten Wissen, dann ihrer Kraft in deinen Händen.

Die HaselIhre Kätzchen hängen schon jetzt am Strauch und blühen als Erste im neuen Jahr. In Irland erzählt man von den Haselnüssen der Weisheit, die in den heiligen Brunnen fallen. Sie ist die Pflanze der Seherinnen.
Der HolunderFrau Holles Baum, an dem unsere Ahninnen den Hut gezogen haben. Er hütet die Schwelle zur Anderswelt und nimmt, was gehen darf, in seine dunklen Hände.
Die EichePlinius erzählt, dass den Druiden kein Baum heiliger war. Im Winter zieht sie ihre ganze Kraft in die Wurzeln, und in diesen drei Nächten gehst du wirklich zu ihr hinaus, lehnst dich an ihren Stamm und spürst, wie standhaft du sein darfst.
Der EfeuEr bleibt grün, wenn alles ruht, und schenkt den Vögeln seine Beeren, wenn sonst nichts mehr da ist. Er windet sich um die Eiche und hält zusammen, was zusammengehört, so wie sich im Goldregen die Göttin und der Wilde in dir verbinden.

Keine der Pflanzen musst du essen oder trinken: Efeu ist giftig, und roher Holunder ist unbekömmlich und kann Übelkeit machen. Du begegnest ihnen auf deinem Altar, draußen an deiner Eiche und als Pflanzenwesen in deinen Reisen. Geräuchert wird jede Nacht mit Wacholder, dem alten Rauhnacht-Kraut.

Was dich durch die Nächte trägt

Alles, was du für deinen Tempel brauchst

Die Hüterpflanzen darfst du gerne draußen sammeln, einen Zweig Hasel, ein paar Efeuranken, und auf deinen Altar legen. Notwendig ist das aber nicht: Du begegnest jeder Pflanze auch ganz in deiner Reise. Den Gang zu deiner Eiche machst du am besten tagsüber, und wenn keine in deiner Nähe wächst, legst du eine Eichel oder ein Eichenblatt auf deinen Altar.

Melli im winterlichen Wald im goldenen Abendlicht
Hallo, ich bin Melli

Die Rauhnächte sind meine liebste Zeit im ganzen Jahr.

Seit vielen Jahren gehe ich diese Nächte mit Frauen, mal mit den Engeln, mal mit den Nornen und den Geschichten unserer Ahninnen, und jedes Jahr zeigt sich ein neues Tor. In diesem Jahr habe ich es ganz deutlich gespürt: Etwas Neues bricht an, und es will, dass wir unsere eigene Stimme wieder hören.

Ich bin eine Wortweberin und Bildweberin, ich empfange und webe zusammen, was aus der großen Quelle zu mir strömt. In diesen zwölf Nächten webe ich das für dich und mit dir.

Lass die Magie in dein Leben.

Dein Platz im Tempel

Zwölf Nächte, ein Orakel, dein goldenes Jahr

Das Orakel der Rauhnächte
97 €
inkl. 19 % USt · Ratenzahlung möglich
  • zwölf geführte Reisen in dein neues Jahr
  • vier Hüterpflanzen und ihre Naturgeister
  • Energiearbeit mit deinen Händen in jeder Nacht
  • vier große Rituale an den Schwellen
  • das große Jahres-Channeling
  • Zugriff bis 30. Juni 2027
Ich betrete den Tempel

Du möchtest in Raten zahlen? Das geht immer, per Überweisung mit Rechnung. Schreib mir einfach.

Du hast die Dunkelnächte im Bündel „Der ganze dunkle Weg“ gebucht, also mit den Rauhnächten (244 € bzw. 288 €)? Dann sind die Rauhnächte für dich schon dabei, und deinen Zugang bekommst du von mir per Mail. Hast du nur die Dunkelnächte gebucht, kannst du die Rauhnächte hier für 97 € dazunehmen.

Was Frauen mich vorher fragen

Fragen

Wann beginnen die Rauhnächte?

Die Begleitungen öffnen sich nach dem Jul-Ritual am 21. Dezember. Einen festen Starttag gibt es nicht: Du beginnst, wenn die Magie dich ruft, ob am 21., am 24. oder am 25. Dezember, und gehst deine zwölf Nächte bis zum 6. Januar.

Was brauche ich für meinen Tempel?

Einen Platz, eine Kerze, ein Tuch, Räucherwerk und ein Buch für deine Orakelworte. Wenn etwas fehlt, ist das überhaupt kein Problem, dein Tempel ist da, wo du ihn öffnest.

Brauche ich Vorwissen über Delphi oder die alten Göttinnen?

Nein. Ich erzähle dir alles, was du brauchst, und führe dich jede Nacht Schritt für Schritt. Du darfst einfach kommen und empfangen.

Ich war schon in den letzten Jahren dabei. Ist das neu für mich?

Ja, ganz und gar. Die Nornen öffnen dir die vertraute Tür, und dahinter gehen wir einen Weg, den wir so noch nie gegangen sind: als Orakelpriesterinnen, mit der Göttin, bevor sie Namen hatte, mit den Naturgeistern und mit Reisen in die Möglichkeiten deines Jahres.

Wo finden die Rauhnächte statt?

Im Kursbereich meiner Homepage. Nach deiner Buchung bekommst du eine Mail mit einer einfachen Anleitung, wie du hineinkommst.

Wie lange habe ich Zugriff?

Bis zum 30. Juni 2027. Du kannst jede Nacht so oft wiederholen, wie du magst.

Kann ich in Raten zahlen?

Ja, selbstverständlich, per Überweisung mit Rechnung. Schreib mir einfach über das Kontaktformular.

Das Orakel wartet auf dich.

Zwölf Nächte, eine Kerze und deine eigene Stimme, die dir sagt, wohin dein Jahr dich ruft. Ich freue mich so sehr, diese Nächte mit dir zu gehen.

Ich betrete den Tempel · 97 €